
Vincent Meissner Trio feat. Matija Chlupacek
Matija und Vincent lernten sich diesen Sommer im Rahmen der Concerto-21 Akademie in Siggen an der Ostsee kennen. Als schon nach kurzer Zeit der menschliche und musikalische Funke übergesprungen war, entstand der gemeinsame Wunsch, in Zukunft an neuen Projekten zu arbeiten. Seitdem brodelt es fleißig in der Song-Küche. Als erstes Ergebnis dieser spannenden Kollaboration könnt ihr am 30.12.2026 im Blue Note Dresden das Vincent Meissner Trio mit Henri Reichmann und Josef Zeimetz erleben featuring Matija Chlupacek am Gesang und an der Flöte. Euch erwartet ein intimer Abend mit einem brandneuen Programm aus Songs, die den Versuch unternehmen, persönliche Gefühle mit den vielfältigen Eindrücken unserer Umwelt in Verbindung zu setzen.
Matija Chlupacek studierte Blockflöte bei Maurice van Lieshout (Hochschule für Musik und Theater München) und bei Dorothee Oberlinger an der Universität Mozarteum Salzburg, wo er 2025 sein Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. Der aus einer deutsch-slowenischen Familie stammende Musiker entwickelte sich künstlerisch schon während der Schulzeit weiter – regelmäßig bei den Meisterklassen von Maurice Steger in Solothurn und der Menuhin Baroque Academy in Gstaad, im Kreis renommierter Dozent:innen der Alten Musik wie Reinhard Goebel, Hille Perl oder Diego Ares. Noch vor Studienbeginn wurde er mehrfach als Preisträger überregionaler Musikwettbewerbe ausgezeichnet. Er ist Mitgründer des Alte-Musik-Ensembles Stereotype Baroque (seit 2022) und von Ensemble Interchange, Gewinner und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs 2024. Das Ensemble gastiert in namhaften Konzertreihen, u. a. bei den Thüringer Bachwochen, den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci und dem Format „Konzerte junger Künstler:innen“ in der NDR-Radiophilharmonie; im April 2025 führte eine Einladung des Goethe-Instituts Quito die Musiker:innen auf Gastspielreise durch Ecuador. Neben kammermusikalischen Projekten trat Matija Chlupacek in den letzten Jahren auch bei Opernproduktionen und kulturellen Großveranstaltungen auf – u. a. am Staatstheater Saarbrücken, bei den Audi-Sommerkonzerten in Ingolstadt, am Gärtnerplatztheater München, am Staatstheater Nürnberg und bei den Münchner Residenzwochen. 2023 übernahm er die musikalische Leitung der Musiktheater-Produktion „Hamlet“ des Mozarteum Salzburg. Sein Debüt als Darsteller (mit Blockflöte) gab er in einer Nebenrolle bei Edgar Reitz’ Filmproduktion „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ mit Filmmusik von Henrik Ajax (Premiere 2025). 2026 war er Stipendiat der concerto21-Akademie, 2027 wirkt Matija Chlupacek als Kurator für Alte Musik im Haus Styriarte in Graz. Sowohl in der historischen Aufführungspraxis als auch in zeitgenössischen Ausdrucksformen zuhause, arbeitet er regelmäßig mit Komponist:innen zusammen, um das Repertoire für sein Instrument weiterzuentwickeln.