Jazz · Blues · Roots

KÜNSTLER

MÄKKELÄ (FIN) feat. Pavel Cingl (CZ)

MÄKKELÄ (FIN) feat. Pavel Cingl (CZ)

Mit seinen letzten beiden, von Kritik und Radio im größeren Teil Europas, begeistert aufgenommenen Alben, tourte der in Süddeutschland lebende, finnische Songwriter/Performer Mäkkelä, in den Jahren seit 2015 ein geradezu unglaubliches Pensum in Europa und Kanada und erspielte sich den Ruf eines der derzeit spannendsten Künstler der europäischen Songwriter-Szene. Schmerzhaft schöne Songs eines Getriebenen, ja Besessenen, zwischen Folkpunk-Attitude, Storyteller-Tradition und Vaudeville-Charme, gereift auf endlosen Tour-Kilometern.

Wie so vielen seiner Zunft grätschte auch Mäkkelä die Pandemie 2020, mit abgesagten internationalen Tourneen, boshaft in die Karriere. Vielleicht waren es dann die bis heute anhaltenden Konflikte mit der bayerischen Regierung um falsche Anschuldigungen von Subventionsbetrug bei den staatlichen Hilfsmaßnahmen, die das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen brachten und zu gleich zwei neuen Album- Releases in 2021 führten.

Das wütende Protest-Song/Songwriter Album "Trad & Anger", eine geradezu klassische, akustische, von den einschlägigen Medien gefeierte Veröffentlichung zwischen traditionellem Folk und aktuellen Bezügen, und nunmehr das intensive, aufs wesentliche reduzierte "Dog & Typewriter". Ein Album, ganz nah an der Live-Performance des Künstlers, das die Brücke zwischen Beat Poetry, Folk Punk und großem Songwriting schlägt.

Das schrammt konsequent am Mainstream vorbei, brachte ihm über die Jahre einen Kulturpreis der Stadt Nürnberg, eine Nominierung für den Deutschen Folk Award und eine loyale Anhängerschaft ein, für die breite Masse ist das aber wohl nach wie vor einfach zu sperrig. Besserung eher nicht in Sicht. Hochemotionale Shows irgendwo zwischen Strummer, Cohen und Waits. Auf der Album-Release Tour von "Dog & Typewriter" begleitet ihn der bemerkenswerte Prager Violinist Pavel Cingl (u.a.

Phil Shoenfelt & Southern Cross/UK, Mark Steiner & His Problems/NO, Lorraine Leckie/US), der auch zu großen Teilen an beiden aktuellen Veröffentlichungen beteiligt ist.

Dieses Album wächst mit jedem Hören auf dir und ist ein definitives Musos-Album. Mit definitiven Echos von Tom Waits, Leonard Cohen und der alkoholgepeitschten, zigarettensauernden Romantik von Shane MacGowans Texten nimmt Mäkkelä einen weniger beschrittenen Weg und lädt Sie auf seine Reise auf der Suche nach einer "Heimat" ein.

"Mäkkelä spielt den Soundtrack für das Roadmovie des eigenen Lebens, bitter, verzerrt und doch auf seltsame Weise schön." (Folker) [...] "Homeland" liegt zwischen einer Arbeiterhymne von BILLY BRAGG und dem intimen Auftritt eines TOWNES VAN ZANDT, unterwegs mit staubigen Schuhen in schmuddeligen Kneipen, die Akustikgitarre unterstützt von einer wehmütigen Geige. [...] einfach nur ehrlich, nie kitschig [...] erinnert mich an eines meiner Lieblingsprojekte des Genres, an THE MEN THEY COULDN'T HANG, ein Shanty von der finnischen Ostsee, oder so.“ (nonpop.de)

"Trad & Anger ist genau das, was auf der Dose steht." Es ist voller Gift, prägnant, klar und zieht keine Schläge, genau wie ein richtiges Folk-Album klingen sollte. "(Fatea Magazine, UK) [...]folk, jazz, world moves, and topical/timeless folk songs. [...] temperamentvolle Intensität unter all diesen Songs." (folkworld.eu)

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