Über das Konzert
Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrem Lieblingsinstrument, der Autoharp, erzeugt Kami auf der Bühne eine intime Atmosphäre magischer Wahrhaftigkeit, die so in der heutigen Musikwelt kaum noch anzutreffen ist. Kami stammt ursprünglich aus der experimentierfreudigen Tel Aviver Musikszene, wurde in künstlerischer Hinsicht jedoch stark durch ihre Jahre in Brooklyn geprägt, wo sie von 2013 bis 2020 lebte. Kamis Alleinstellungsmerkmale sind die von ihr gespielte Autoharp und ihre an die frühe Joni Mitchell erinnernde, warme und natürliche Sopranstimme.
Die Autoharp ist eine in Europa kaum bekannte Kastenzither, die gewöhnlich für Bluegrass und Country verwendet, von Kami jedoch für eine ganz andere Form von Musik eingesetzt wird: für einen mediterranen Indie-Folk von eigentümlicher Schönheit, der in seinem Kern tief-traurig gefärbt ist, sich jedoch bereits im nächsten Moment in einen fröhlichen Elektro-Pop verwandeln kann. Diese ungewöhnliche Mischung aus Melancholie und Ausgelassenheit verleiht Kamis Live-Auftritten einen ganz besonderen Reiz.
Begleitet wird Kami auf der Bühne vom Jazzschlagzeuger und Multiinstrumentalisten Stefan Vidal Schneider, der sich im Rahmen des Künstlerkollektivs „Eat the Frog“ für den künstlerischen Austausch mit Musiker:innen aus dem Nahen Osten engagiert. Aufgrund seines Könnens und seines gewinnenden Wesens ist er ein begehrter Kooperationspartner und in diversen musikalischen Projekten und Bands aktiv.
Weder Kami noch Stefan fühlen sich im Korsett eines bestimmten musikalischen Genres besonders wohl, beide streben in ihrer Offenheit und Experimentierfreude nach der Überwindung stilistischer, sozialer und nicht zuletzt auch geographischer Grenzen. Man könnte daher sagen, dass Kami und Stefan im Kleinen praktizieren, was wir in der heutigen Welt so dringend benötigen: Freundschaft, Kooperation und Besinnung auf gemeinsame Werte über kulturelle Grenzen hinweg.
“Israeli singer Kami Maltz may melt your heart.” (Alan Zeitlin, JNS)
Ich liebe Kami Maltz und ihre schöne Fremdheit. Mit ihrer Musik ist es, als würde man in einem geheimnisvollen Wald mit Feen, Elfen und geheimen Türen zu neuen und erstaunlichen Welten spazieren gehen. (David Pearl, Telavivian)
"Kamis Stimme hat die Dimension und Wärme eines wahren Künstlers, der auf authentische Weise auf das Lied blutet, die man in diesem Einweg-Musik-Ökosystem, in dem wir jetzt leben, nicht unbedingt jeden Tag hört." (Josh Woodard, Black Cat Tapes)
Geboren und aufgewachsen auf Long Island, New York, begann der autodidaktische Gitarrist während seines Geschichtsstudiums Musik zu machen. Ironischerweise entdeckte er seine Liebe zu Folk, Bluegrass und Americana, nachdem er 2013 nach Dresden gezogen war, mit seinem älteren Bruder als die ‚Voltz Brothers‘ spielte und in der lokalen Akustikszene aktiv wurde.
Beeinflusst von Folk-Größen wie James Taylor, Dave van Ronk und Gordon Lightfoot, singt Steve mit einer sanften Weichheit und spielt mit der versierten Technik des modernen Fingerstyles und des Folk-Pickings des frühen 20. Jahrhunderts. In den letzten Jahren trat er regelmäßig in ganz Deutschland auf und nahm mit 'Standard Crow Behavior' und 'Riley & Voltz' auf, spielt aber gelegentlich auch gern als Solokünstler.
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